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Archiv der Artikel die in März 2010 erstellt wurden.

Censilias SperMa-sucht und die Banken

Gleich vorweg, wer hier jetzt Schmuddelkram erwartet hat, den muss ich leider enttäuschen. SperMa steht in diesem Kontext für Sperr-Management, den nichts anderes will Cecilia Malmström einführen. Warum das alles Falsch ist, was die gute Frau da vorhat, ist an vielen anderen Stellen schon erklärt, so dass ich mir das hier spare.

Heute hat die Bundesregierung grünes Licht für die Bankenabgabe gegeben, bei der Banken in einen Stabilisierungsfonds einzahlen sollen, um zu verhindern, dass bei künftigen Kriesen  die Steuerzahler mit Milliardenbürgschaften aushelfen müssen.

Und was hat Censilia mit den Banken zu tun?

Erst mal nichts, aber Censilia will Kinderpornoseiten sperren, weil die Regierung(en) und zuständigen Behörden offensichtich zu inkompetent zum Löschen sind. Und für die Banken ist die Bankenabgabe eigentlich keine Strafe, denn dann werden halt die Gebühren für die Kundschaft erhöht, eine Bank zahlt doch nix drauf…..

Außerdem haben Banken offensichtlich

  • das Know How
  • die passende Infrastruktur
  • entsprechende Kontakte

um binnen kürzester Zeit Phishing-Seiten aus dem Netz zu löschen.

Wenn staatliche Stellen zu Doof sind, sich das gleiche Aufzubauen, muss eine andere Lösung her. Wie wäre es denn, wenn der Staat die Banken dazu verdonnert (so als Strafe für die Bankenkriese), mit ihrem Internet-von-Phishingseiten-Reinigungssystem das Netz auch von Kinderpronos zu säubern. Wenn die Banken dabei nur halb so engagiert ans Werk gehen, wie bei Phishing-Seiten, sollte das Netz doch eigentlich bald sauber sein. Und die Banken hätten weniger Zeit, Unfug mit anderer Leute Geld zu treiben und die Politiker hätte weniger (fragwürdige) Argumente für Zensur.

die Deutschkenntnisse der Spammer werden auch immer … “besser”

?An: /dev/null

Betreff: Geschaeft sucht  Kollegen

Hallo Nathalie,

was sucht ihr denn nun, denn dein Stellenangebot ist doch etwas mehrdeutig. Sucht ihr einfach einen breiten gebauten Deutschen oder einen Deutschen der öfters Breit ist?

Und wie ist das mit den Werkstunden und der Freizeit zu verstehen? Weil Werkstunden sind nicht gleich Freizeitstunden. Sucht ihr also lieber jemanden, der noch 5 Stunden Freizeit hat, die er opfern will, oder jemand, der 5 Stunden arbeitet und ihr übernehmt dann seine 5 Stunden Arbeit während er für Euch arbeitet? Ich werd aus Deiner Mail heute glaub ich nicht schlau

Nathalie schalk schrieb:

Wir sind beim finden deutschlandbreit Arbeitskollegen, jene bis zu fuenf Werkstunden in der Arbeitswoche Freizeit besitzen

mit Interesse mit unserer GmbH taettig zu sein

Um weitere Infos zu bekommen, koennen Sie sich gerne bei uns unter

annascherburg@yahoo.de melden

Bahncard 50 – die erste

Heute kam Post von der Bahn bzgl. meiner Bahncard 50. In einem Satz zusammen gefasst wollen die von mir NOCHMAL eine Kopie meines Schwerbehindertenausweises.

Ich habe dann wie folgte per Mail geantwortet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben mir heute per Brief mitgeteilt, dass Ihnen zur Ausführung meiner Bestellung Angaben / Nachweise fehlen. Damit Sie mir die Bahncard schnellstmöglich (sowas geht bei Euch?) zustellen können soll ich die Rückseite des Anschreibens beachten.

Dort verlangen Sie eine Kopie des entsprechenden Ermäßigungsnachweises, also meines Schwerbehinderten-Ausweises. Diesen habe ich Ihnen als PDF-Dokument dieser Email beigefügt.

Allerdings stell ich mir grad die Frage, wo die Kopie gelandet ist, die von der Mitarbeiterin im Reisezentrum angefertigt und meinem Antrag für die ermäßigte Bahncard hinzugefügt wurde?

Auf so einem Dokument stehen sensible, persönliche Daten, die nicht in falsche Hände gehören. Ich fordere Sie daher auf, mir

1. eine Auskunft gem. §34 Bundesdatenschutzgesetz aller über mich gespeicherten Daten und ggfs. deren Empfänger
2. eine Mitteilung über den Verbleib der o.g. Kopie, welche bei meinem Antrag im April 2009 beigefügt war

Und dieses mal warte ich keine 8 Monate (siehe hier: http://www.heid.ws/category/bahn/) .
Für denn Fall, dass Sie diese Email auch verlieren sollten, finden Sie eine Kopie davon ebenfalls unter o.g. Link.

Stefan Heid

GoBo Kinderbücher hat geantwortet

wie hier bereits geschrieben, ging uns, also der “Chefin” und mir  eine österreichische Telefonnummer tierisch auf den Zeiger. Nun ist heute die Antwort in der Post gewesen. Leider passt diese Antwort nicht wirklich zu der gestellten Frage (da eine Auskunft nach §34 BDSG doch etwas anders aussieht):

Büsingen, 15.03.2010

Bestätigung

Sehr geehrte “Chefin”,

Wie gewünscht bestätigen wir, dass wir Ihre Adresse aus unserer datenbank gelöscht haben.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Bestätigung dienen zu können.

Freundliche Grüsse

GoBo Kinderbücher
Egmont Horizont

Kundenservice

P           L
(Name von mir Zensiert)

Das interessante an den Brief ist nicht einmal, das die Antwort mal wieder nicht zur gestellten Frage passt, sondern das was man in dem obigen Zitat nicht sieht. Sobald ich die Möglichkeit zum Scannen habe (unser Scanner hat den grauen Star im Endstadium) liefere ich das Ding nach.

Ich fasse mal kurz zusammen:

  • Ortsangabe im Brief ist Büsingen (m.w. deutsche Insel in der Schweiz)
  • Absenderangabe auf dem Kuvert ist Lindau (Deutschland)
  • Abgestempelt ist der Brief in Fislisbach (Schweiz)
  • Das Briefpapier ist mit den Logos folgender Firmen verziert
    • Sandviks – enriching young minds
    • GoBo
    • Egmont Horizont
    • Disney (hä? Was haben denn die damit zu tun?)
    • liliput-lounge.de

Außerdem stehen da die Adressen von GoBo-Kinderbücher in Deutschland, Österreich und der Schweiz drauf. Irgendwie wird das hier immer undurchschaubarer …

Amazing Horse

Das Video ist so Ansteckend………..